Freigaben
Die Grundregel der Plattform: Agenten schlagen vor, Menschen geben frei.
Die Grundregel der ganzen Plattform: Agenten schlagen vor, Menschen geben frei. Kein Agent pausiert, eskaliert oder ändert autonom etwas, das Kosten verursacht oder nach außen wirkt — er legt einen Vorschlag mit sichtbarem Umfang vor, und ein Mensch entscheidet.
Wann eine Freigabe zwingend ist
Freigabe ist immer erforderlich, wenn eine Aktion live ist und mindestens eine Wirkung hat:
- Kostenpflichtig — verbraucht Credits oder einen externen, kostenpflichtigen Anbieter.
- Extern sichtbar — verlässt den Workspace: ein E-Mail- oder LinkedIn-Versand, ein CRM-Schreibvorgang, ein Import, der Leads anlegt.
- Strukturändernd — legt eine neue Tabelle/Spalte an, ändert ein Playbook, pinnt eine neue Asset-Version.
Ein Trockenlauf braucht nie eine Freigabe — er zeigt nur, was passieren würde. Reine Lesezugriffe (Status, Auswertung) ebenso nicht.
Der Feed
Jede wartende Freigabe erscheint im Feed als offener Run: Umfang, betroffene Zeilen, Kosten-Deckel, ein Link zur Detailansicht. Sie sehen genau, was ein Freigeben auslösen würde, bevor Sie es tun — nicht danach.
Warum diese Regel eine Regel ist, kein Sonderfall
Jede neue Fähigkeit im System — eine neue Spalten-Art, ein neuer Workflow-Typ, eine neue Integrations-Kategorie — berechnet ihre Freigabe-Pflicht aus derselben Formel (Modus × Wirkung), statt eine eigene Prüfung mitzubringen. Das verhindert die Lücke, die entsteht, wenn eine Freigabe nur in einem von mehreren Ausführungswegen eingebaut ist.
Siehe auch: Kosten für den Kosten-Deckel, der jeden Live-Run begrenzt.