Für wen · GTM & RevOps

Sie bauen das System, nicht die Liste.

Sie kennen das Problem nicht als Mangel an Ideen, sondern als Mangel an Zeit: Daten liegen in drei Werkzeugen, die Anreicherung läuft halb manuell, und jede Automation, die Sie bauen, hängt an einem Zapier-Faden. Das System gibt Ihnen die Bausteine — Tabellen mit typisierten Spalten, Sequenzen über drei Kanäle, Workflows an echten Auslösern — und die Tore, die verhindern, dass ein Fehler teuer wird.

Was Sie damit tun

Der Arbeitsalltag in dieser Rolle.

  • Festlegen, was überhaupt automatisiert wird — und was bewusst ein Mensch macht
  • Die Systeme bauen: Tabellen mit Spalten und Toren, Sequenzen, Workflows an echten Auslösern
  • Täglich prüfen, ob es läuft: senden die Sequenzen, hängen Zeilen, laufen die Agenten
  • Bewerten, ob eine Automation wirkt — nicht ob sie gefeuert hat, sondern was danach anders war
  • CRM-Daten anreichern und sauber zurückschreiben, ohne Dubletten

Die Fälle, die hierher gehören

Aus denselben Bausteinen wie alle anderen — nur die Auswahl ist auf GTM Engineers & RevOpszugeschnitten.

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Signal-basierter Outbound

Nicht wer zur Zielgruppe gehört, wird angeschrieben — sondern wer gerade einen Grund hat.

Läuft an bei
Ein Kaufsignal tritt ein: Finanzierungsrunde, Stellenausschreibung, Technologiewechsel, neue Führungskraft.
Lohnt sich für
Teams mit einem großen Zielmarkt, in dem das Timing über die Antwortquote entscheidet.
Ergebnis
Ansprache im Moment des Anlasses statt nach Listenreihenfolge — mit dem Anlass als Aufhänger.
E-MailLinkedIn WorkflowTabelleSequenzWissen
So läuft er — 5 Schritte
  1. Das Signal wird benannt Im Wissen des Workspace steht, was bei Ihnen als Kaufsignal gilt. Das ist keine Einstellung im Code, sondern ein Eintrag, den Sie ändern können, wenn sich Ihr Markt ändert.
  2. Ein Workflow horcht darauf Ein Workflow hängt an genau diesem Ereignis. Er läuft nicht nach Zeitplan, sondern wenn das Signal eintritt — und nur dann.
  3. Erst prüfen, dann handeln Vor jeder Aktion laufen die Tore: Abmeldung, Blacklist, Kontaktierbarkeit, Deckel. Ein Signal ist ein Anlass, kein Freibrief.
  4. Anreichern und einordnen Die betroffene Firma und die richtigen Ansprechpartner werden geholt und gegen das ICP bewertet. Ein Signal bei einer Firma, die nicht passt, führt zu nichts.
  5. Ansprache mit dem Anlass Die Copy nennt den konkreten Anlass. Nicht „wir helfen Unternehmen wie Ihrem", sondern der Grund, warum die Nachricht genau jetzt kommt.

Vorher verbunden sein muss: Mindestens eine Signalquelle, die beobachtet wird · Ein hinterlegtes Wunschkundenprofil

CRM-Reaktivierung

Die verlorenen Deals im eigenen CRM sind die günstigste Pipeline, die Sie haben.

Läuft an bei
Ein Deal steht seit Monaten auf verloren, pausiert oder ohne Aktivität.
Lohnt sich für
Teams mit einem gewachsenen CRM, in dem mehr Historie liegt, als jemand nachhalten kann.
Ergebnis
Reaktivierte Gespräche aus Kontakten, die Sie bereits kennen — ohne einen Euro für neue Daten.
CRME-MailLinkedIn IntegrationTabelleSequenzWissen
So läuft er — 5 Schritte
  1. Das CRM ist die Quelle, nicht das Ziel Die verlorenen und liegengebliebenen Datensätze werden als Zeilen in eine Tabelle geholt. Kein Einkauf, keine Anreicherungskosten für Kontakte, die Sie schon haben.
  2. Prüfen, was sich geändert hat Steht der Ansprechpartner noch dort? Ist die Firma gewachsen? Hat sich der damalige Absagegrund erledigt? Ein Kontakt, bei dem sich nichts geändert hat, ist kein Grund für eine zweite Nachricht.
  3. Der Absagegrund wird zum Aufhänger „Zu teuer", „kein Budget", „schlechter Zeitpunkt", „Wettbewerber gewählt" — jeder dieser Gründe braucht eine andere Ansprache. Die Copy wird aus dem tatsächlichen Grund gebaut, nicht aus einer Vorlage.
  4. Behutsam ansprechen Bestandskontakte vertragen weniger Frequenz als Kaltkontakte. Die Sequenz ist kürzer, die Abstände sind größer, und die Ausschlussliste gilt unverändert.
  5. Ergebnisse zurückschreiben Antworten, Termine und der neue Status laufen ins CRM zurück — auf den bestehenden Datensatz, ohne Dubletten anzulegen.

Vorher verbunden sein muss: Ein verbundenes CRM (HubSpot, Salesforce oder ein anderes)

Lookalikes aus Ihren besten Kunden

Statt ein Wunschkundenprofil zu erfinden, wird es aus den Kunden abgeleitet, die Sie bereits glücklich gemacht haben.

Läuft an bei
Sie haben eine Handvoll Kunden, von denen Sie mehr wollen.
Lohnt sich für
Alle, die ihr ICP bisher aus dem Bauch heraus beschreiben — also fast alle.
Ergebnis
Eine Zielliste, die den besten Bestandskunden ähnelt, angesprochen über E-Mail und LinkedIn zugleich.
E-MailLinkedIn WissenTabelleSequenzPlaybook
So läuft er — 6 Schritte
  1. Das ICP kommt aus echten Daten Aus Ihren besten Kunden wird abgeleitet, was sie gemeinsam haben — Branche, Größe, Region, Technologie, Rolle des Entscheiders. Das Ergebnis landet als Wissen im Workspace und ist dort nachlesbar und änderbar.
  2. Lookalikes suchen Eine Lookalike-Quelle sucht Firmen, die diesem Muster entsprechen, und hängt sie als Zeilen an die Tabelle. Die Quelle läuft auf Zeitplan weiter, wenn Sie das wollen.
  3. Gegen das ICP nachprüfen Ähnlichkeit ist kein Beweis. Jede gefundene Firma wird gegen das abgeleitete Profil bewertet, und nur was besteht, läuft weiter.
  4. Die richtigen Menschen finden Zur Firma kommen die Ansprechpartner in der Rolle, die bei Ihren Bestandskunden entschieden hat — nicht irgendein Kontakt, sondern dieselbe Funktion.
  5. Zwei Kanäle, ein Plan E-Mail und LinkedIn laufen in einer Sequenz, nicht in zwei getrennten Werkzeugen. Wer auf einem Kanal antwortet, wird auf dem anderen nicht weiter angeschrieben.
  6. Den Gewinner skalieren Welche Variante, welche Branche und welcher Aufhänger tatsächlich Termine bringt, steht danach in den Zahlen des Workspace — und wird zur Grundlage der nächsten Runde.

Vorher verbunden sein muss: Eine Liste Ihrer besten Bestandskunden

Zielgruppen für Ads aus echten Signalen

Dieselbe qualifizierte Liste, die den Outbound speist, wird zur Zielgruppe für LinkedIn- und Meta-Anzeigen.

Läuft an bei
Eine Tabelle enthält qualifizierte Firmen oder Personen.
Lohnt sich für
Marketing-Teams, die Anzeigen schalten und dafür bisher Interessens-Targeting statt echter Listen nutzen.
Ergebnis
Eine Custom Audience aus Menschen, die Ihr ICP erfüllen — statt einer Zielgruppe, die eine Plattform Ihnen vorschlägt.
LinkedInE-Mail TabelleWissenIntegration
So läuft er — 5 Schritte
  1. Die Liste entsteht ohnehin Sie brauchen keinen zweiten Prozess. Die Zeilen, die für Outbound recherchiert, angereichert und gegen das ICP geprüft wurden, sind bereits die bessere Zielgruppe.
  2. Qualifizieren vor dem Werbe-Euro Erst das Tor, dann der Export. Wer nicht ins Profil passt, kostet weder eine Nachricht noch einen Klick.
  3. In das Werbekonto geben Die geprüften Zeilen gehen als Zielgruppe ins Werbekonto. Kein Interessens-Targeting, sondern benannte Firmen und Personen.
  4. Beide Kanäle auf dieselbe Botschaft Die Anzeige nimmt denselben Aufhänger wie die Sequenz. Wer die Nachricht bekommt, sieht die Anzeige — und umgekehrt.
  5. Zurückmessen Wer nach Anzeigenkontakt antwortet, ist im Workspace derselbe Lead. Der Beitrag der Anzeige wird dadurch sichtbar, statt im Werbekonto zu verschwinden.

Vorher verbunden sein muss: Ein Werbekonto (LinkedIn, Meta oder ein anderes)

CRM als Auslöser

Jeder neue Datensatz wird angereichert und eingeordnet, bevor ein Mensch ihn zum ersten Mal sieht.

Läuft an bei
Im CRM entsteht ein neuer Kontakt, eine neue Firma oder ein neuer Deal.
Lohnt sich für
Teams, bei denen Inbound-Leads, Messekontakte oder Formulareinträge unbearbeitet liegenbleiben.
Ergebnis
Vollständige, bewertete Datensätze statt halb ausgefüllter Zeilen — und die schnelle Reaktion auf Inbound.
CRME-Mail WorkflowIntegrationAgent
So läuft er — 5 Schritte
  1. Der Workflow hängt am Ereignis Nicht ein nächtlicher Lauf, der alles nochmal durchgeht, sondern eine Reaktion auf genau den einen neuen Datensatz.
  2. Anreichern, was fehlt Firmendaten, Rolle, Unternehmensgröße, verifizierte E-Mail. Was ein Anbieter nicht liefert, versucht der nächste; jeder Versuch wird protokolliert.
  3. Einordnen statt nur befüllen Ein Agent bewertet, ob der Datensatz zum ICP passt, und schreibt die Begründung dazu. Ein Feld mit einer Zahl ohne Begründung hilft niemandem.
  4. Zurückschreiben ohne Dubletten Die Ergebnisse landen auf dem bestehenden Datensatz. Kein zweiter Kontakt mit demselben Namen, keine parallele Wahrheit.
  5. Weitergeben, wenn es dringend ist Passt der Lead und ist er heiß, geht eine Benachrichtigung an die Person, die ihn übernehmen soll — mit dem Kontext, nicht nur mit dem Namen.

Vorher verbunden sein muss: Ein verbundenes CRM mit Schreibrechten

Bestandsliste anreichern

Die Liste, die Sie schon haben, ist meistens nur halb so unbrauchbar, wie sie aussieht.

Läuft an bei
Eine Messeliste, ein Export, eine gewachsene Tabelle — mit Lücken.
Lohnt sich für
Alle, die vor einer Liste sitzen, in der Namen stehen, aber keine erreichbaren Adressen.
Ergebnis
Eine vollständige, geprüfte und priorisierte Liste — mit sichtbaren Kosten, bevor gestartet wird.
E-MailLinkedIn TabelleWissen
So läuft er — 5 Schritte
  1. Importieren statt neu sourcen Die Liste wird zu Zeilen in einer Tabelle. Dubletten fallen dabei auf, statt später doppelt angeschrieben zu werden.
  2. Lücken schließen Fehlende Firmendaten, Rollen und E-Mail-Adressen werden ergänzt — im Wasserfall über mehrere Anbieter, damit eine Fehlanzeige nicht das Ende ist.
  3. Adressen verifizieren Jede E-Mail wird geprüft, bevor sie benutzt wird. Eine abgeleitete Adresse ist eine Vermutung, und Vermutungen ruinieren die Zustellbarkeit.
  4. Erst trocken, dann bezahlt Ein Probelauf auf zehn Zeilen zeigt, was herauskommt und was es kostet. Erst danach läuft die ganze Liste, mit einem Deckel, den Sie setzen.
  5. Priorisieren statt alles anschreiben Die angereicherten Zeilen werden gegen das ICP bewertet. Was nicht passt, wird nicht angeschrieben — das spart Budget und schont die Domain.

Vorher verbunden sein muss: Eine Liste als CSV oder Export

Läuft alles? Sequenzen, Agenten, Automationen

Die wichtigste Frage im Betrieb ist nicht, was man bauen könnte, sondern ob das Gebaute gerade wirklich läuft.

Läuft an bei
Der tägliche Blick — oder eine Abweichung, die auffällt.
Lohnt sich für
GTM Engineers und RevOps, die mehrere Systeme gleichzeitig am Laufen halten.
Ergebnis
Ein belegter Zustand statt eines Gefühls: was lief, was steht, was hat nichts getan und warum.
E-MailLinkedInCRM WorkflowAgentTabelle
So läuft er — 5 Schritte
  1. Sendet es überhaupt? Die erste Frage, und die am häufigsten falsch beantwortete. Ein grüner Lauf heißt nicht, dass etwas rausging — ein Probelauf simuliert, und genau das hat schon Kampagnen still stehen lassen.
  2. Wo hängen Zeilen Welche Einbuchungen stehen, welche Schritte sind überfällig, welche Zellen sind auf Fehler gelaufen. Mit dem Grund, nicht nur mit der Zahl.
  3. Tun die Agenten, was sie sollen Was ein Agent entschieden hat, steht im Lauf-Bericht — samt der Werkzeuge, die er aufgerufen hat. Ein Urteil ohne Begründung ist ein Befund, kein Ergebnis.
  4. Wirkt die Automation Nicht ob der Workflow gefeuert hat, sondern ob danach etwas anders war. Antworten, Termine, Pipeline — gegen den Aufwand gehalten.
  5. Erst reparieren, dann ausbauen Eine stehende Sequenz kostet mehr als eine fehlende Funktion. Was nicht läuft, hat Vorrang vor allem, was man zusätzlich bauen könnte.

Keiner davon ist eine Sonderanfertigung. Was hier steht, läuft auch in den anderen Departments — mit anderem Aufhänger und anderer Zielgruppe. Alle Use Cases ansehen.

Passt das auf Ihren Fall?

30 Minuten: Wir schauen auf Ihre Zielgruppe, Ihr CRM und Ihre Kanäle und sagen Ihnen, welcher dieser Fälle bei Ihnen zuerst trägt.