Für wen · Sales

Mehr Gespräche, weniger Vorarbeit.

Sie wollen verkaufen, nicht recherchieren. Das System übernimmt, was vor dem Gespräch liegt: Es findet den Anlass, prüft, ob die Firma passt, schreibt die Ansprache mit diesem Anlass als Aufhänger und ordnet die Antworten ein. Was bei Ihnen landet, ist ein Termin mit Kontext — nicht eine Zeile in einer Liste.

Was Sie damit tun

Der Arbeitsalltag in dieser Rolle.

  • Pipeline erzeugen über LinkedIn- und E-Mail-Sequenzen
  • Signalbasiert ansprechen: wer gerade einen Anlass hat, nicht wer als Nächstes auf der Liste steht
  • Antworten einordnen und in Termine überführen
  • Den eigenen Tag über den Feed steuern statt über eine Liste

Die Fälle, die hierher gehören

Aus denselben Bausteinen wie alle anderen — nur die Auswahl ist auf Saleszugeschnitten.

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Post → Pipeline

Wer in Ihrem Markt einen vielbeachteten Beitrag schreibt, hat Reichweite und eine Haltung zu Ihrem Thema — und ist damit der interessantere Lead als die, die nur geliked haben.

Läuft an bei
Ein Beitrag zu Ihrem Thema läuft ungewöhnlich gut — viele Reaktionen, viele Kommentare.
Lohnt sich für
Anbieter, deren Käufer sich öffentlich zu ihrem Fachthema äußern — B2B-Software, Beratung, Agenturen, spezialisierte Dienstleistung.
Ergebnis
Die Autoren dieser Beiträge landen qualifiziert in der Ansprache, mit ihrem eigenen Beitrag als Aufhänger.
LinkedInE-Mail TabelleAgentSequenzWissen
So läuft er — 6 Schritte
  1. Die richtigen Beiträge finden Ein Agent beobachtet Ihr Themenfeld und meldet Beiträge, die ungewöhnlich viel Resonanz bekommen. Nicht jeder Beitrag ist ein Fund — gesucht wird Reichweite zu Ihrem Thema, nicht Reichweite an sich.
  2. Autor und Reagierende kommen getrennt Die Quelle liefert zu einem Beitrag beides: die Person, die ihn geschrieben hat, und die Personen, die reagiert haben. Der Autor trägt dabei den Wert POST_AUTHOR in der Spalte für die Interaktionsart.
  3. Das Tor auf POST_AUTHOR Genau hier trennen sich die beiden Plays. Dieser filtert auf POST_AUTHOR und lässt die Reagierenden liegen — der Autor hat sich öffentlich positioniert, die Liker haben nur genickt.
  4. Anreichern und gegen das ICP prüfen Zur Person kommen Firma, Rolle, Größe und eine verifizierte E-Mail-Adresse. Danach wird gegen Ihr Wunschkundenprofil bewertet: Reichweite allein macht noch keinen Käufer.
  5. Der eigene Beitrag ist der Aufhänger Die Ansprache bezieht sich auf das, was die Person geschrieben hat — auf ihre These, nicht auf ihren Titel. Wer öffentlich Stellung bezieht, erwartet Widerspruch oder Anschluss, nicht einen Pitch.
  6. Einbuchen über zwei Kanäle LinkedIn und E-Mail laufen in einer Sequenz. Antworten werden erkannt und eingeordnet; wer auf einem Kanal antwortet, wird auf dem anderen nicht weiter angeschrieben.

Vorher verbunden sein muss: Ein verbundenes LinkedIn-Profil · Benannte Themen oder Suchbegriffe, auf die geachtet wird

Signal-basierter Outbound

Nicht wer zur Zielgruppe gehört, wird angeschrieben — sondern wer gerade einen Grund hat.

Läuft an bei
Ein Kaufsignal tritt ein: Finanzierungsrunde, Stellenausschreibung, Technologiewechsel, neue Führungskraft.
Lohnt sich für
Teams mit einem großen Zielmarkt, in dem das Timing über die Antwortquote entscheidet.
Ergebnis
Ansprache im Moment des Anlasses statt nach Listenreihenfolge — mit dem Anlass als Aufhänger.
E-MailLinkedIn WorkflowTabelleSequenzWissen
So läuft er — 5 Schritte
  1. Das Signal wird benannt Im Wissen des Workspace steht, was bei Ihnen als Kaufsignal gilt. Das ist keine Einstellung im Code, sondern ein Eintrag, den Sie ändern können, wenn sich Ihr Markt ändert.
  2. Ein Workflow horcht darauf Ein Workflow hängt an genau diesem Ereignis. Er läuft nicht nach Zeitplan, sondern wenn das Signal eintritt — und nur dann.
  3. Erst prüfen, dann handeln Vor jeder Aktion laufen die Tore: Abmeldung, Blacklist, Kontaktierbarkeit, Deckel. Ein Signal ist ein Anlass, kein Freibrief.
  4. Anreichern und einordnen Die betroffene Firma und die richtigen Ansprechpartner werden geholt und gegen das ICP bewertet. Ein Signal bei einer Firma, die nicht passt, führt zu nichts.
  5. Ansprache mit dem Anlass Die Copy nennt den konkreten Anlass. Nicht „wir helfen Unternehmen wie Ihrem", sondern der Grund, warum die Nachricht genau jetzt kommt.

Vorher verbunden sein muss: Mindestens eine Signalquelle, die beobachtet wird · Ein hinterlegtes Wunschkundenprofil

WhatsApp-Qualifizierung und Terminbuchung

Der Kanal, auf dem tatsächlich geantwortet wird — mit Qualifizierung und Terminvergabe im selben Gespräch.

Läuft an bei
Ein Lead hat eingewilligt oder sich selbst gemeldet, und eine Mobilnummer liegt vor.
Lohnt sich für
Vertriebe mit kurzen Entscheidungswegen — Handwerk, Energie, lokale Dienstleistung, Handel.
Ergebnis
Ein qualifizierter, im Kalender bestätigter Termin, ohne dass jemand hinterhertelefoniert.
WhatsAppE-Mail SequenzAgentWorkflow
So läuft er — 5 Schritte
  1. Der Einstieg ist kurz WhatsApp verträgt keine E-Mail-Länge. Der erste Kontakt ist eine Frage, keine Vorstellung — und er läuft durch dieselben Tore wie jeder andere Kanal.
  2. Die Antwort wird eingeordnet Antworten werden gelesen und klassifiziert: Interesse, Rückfrage, falscher Ansprechpartner, Absage. Absagen beenden die Sequenz sofort und setzen den Lead auf die Ausschlussliste.
  3. Qualifizieren im Gespräch Statt eines Formulars stellt ein Agent die zwei oder drei Fragen, die bei Ihnen über Passung entscheiden — im laufenden Chat, in Ihrer Tonalität.
  4. Termin direkt vergeben Passt es, kommt der Buchungslink mit konkreten Zeitfenstern. Der gebuchte Termin landet im Kalender und im CRM, ohne Zwischenschritt.
  5. Der Mensch übernimmt, wenn es zählt Alles, was nicht eindeutig ist, geht in die Warteschlange statt raus. Sie geben frei; das System tut nichts Folgenreiches ungefragt.

Vorher verbunden sein muss: Ein verbundener WhatsApp-Zugang · Ein angebundenes Terminwerkzeug (cal.com oder Calendly)

CRM-Reaktivierung

Die verlorenen Deals im eigenen CRM sind die günstigste Pipeline, die Sie haben.

Läuft an bei
Ein Deal steht seit Monaten auf verloren, pausiert oder ohne Aktivität.
Lohnt sich für
Teams mit einem gewachsenen CRM, in dem mehr Historie liegt, als jemand nachhalten kann.
Ergebnis
Reaktivierte Gespräche aus Kontakten, die Sie bereits kennen — ohne einen Euro für neue Daten.
CRME-MailLinkedIn IntegrationTabelleSequenzWissen
So läuft er — 5 Schritte
  1. Das CRM ist die Quelle, nicht das Ziel Die verlorenen und liegengebliebenen Datensätze werden als Zeilen in eine Tabelle geholt. Kein Einkauf, keine Anreicherungskosten für Kontakte, die Sie schon haben.
  2. Prüfen, was sich geändert hat Steht der Ansprechpartner noch dort? Ist die Firma gewachsen? Hat sich der damalige Absagegrund erledigt? Ein Kontakt, bei dem sich nichts geändert hat, ist kein Grund für eine zweite Nachricht.
  3. Der Absagegrund wird zum Aufhänger „Zu teuer", „kein Budget", „schlechter Zeitpunkt", „Wettbewerber gewählt" — jeder dieser Gründe braucht eine andere Ansprache. Die Copy wird aus dem tatsächlichen Grund gebaut, nicht aus einer Vorlage.
  4. Behutsam ansprechen Bestandskontakte vertragen weniger Frequenz als Kaltkontakte. Die Sequenz ist kürzer, die Abstände sind größer, und die Ausschlussliste gilt unverändert.
  5. Ergebnisse zurückschreiben Antworten, Termine und der neue Status laufen ins CRM zurück — auf den bestehenden Datensatz, ohne Dubletten anzulegen.

Vorher verbunden sein muss: Ein verbundenes CRM (HubSpot, Salesforce oder ein anderes)

Keiner davon ist eine Sonderanfertigung. Was hier steht, läuft auch in den anderen Departments — mit anderem Aufhänger und anderer Zielgruppe. Alle Use Cases ansehen.

Passt das auf Ihren Fall?

30 Minuten: Wir schauen auf Ihre Zielgruppe, Ihr CRM und Ihre Kanäle und sagen Ihnen, welcher dieser Fälle bei Ihnen zuerst trägt.