Dokumentation / Daten

Deals

Die Verkaufschance als eigenes Objekt — entsteht automatisch aus einer positiven Antwort und trägt den Status des Leads mit.

Ein Deal ist die Verkaufschance: das Objekt, das entsteht, sobald aus einem Kontakt echtes Interesse geworden ist. Er ist das dritte der drei Kern-Objekte — Firma → Lead → Deal — und die Stelle, an der Vertrieb tatsächlich arbeitet.

Die drei Kern-Objekte

Jede Zahl, jede Automatisierung und jede Auswertung hängt an diesen drei Objekten. Sie sind der gemeinsame Nenner, auf den alle Oberflächen schauen:

  • Firma — das Zielunternehmen: Branche, Größe, Standort, erkannte Kaufsignale.
  • Lead — die Person in dieser Firma. Trägt den Status von “neu” bis “Termin gehalten”.
  • Deal — die Verkaufschance zu einem Lead. Höchstens eine pro Lead.

Ein Lead gehört zu einer Firma, ein Deal zu einem Lead. Es gibt keine Kopien: eine Tabellen-Zeile verweist auf die echte Firma bzw. den echten Kontakt, nicht auf ein Duplikat.

Deals entstehen von selbst

Sie übertragen nichts von Hand. Ein Deal wird angelegt, sobald einer dieser Fälle eintritt:

  • Positive Antwort — der Reply-Agent erkennt Interesse, der Deal erscheint in der Phase “Interessiert”.
  • Termin gebucht — eine Kalenderbuchung legt den Deal direkt in “Termin gebucht” (oder rückt einen bestehenden dorthin vor).

Damit ist der Moment, in dem aus Ansprache Geschäft wird, immer sichtbar — unabhängig davon, über welchen Kanal die Antwort kam.

Die Phasen

Die Standard-Phasen folgen dem Verkaufsweg und spiegeln die Lead-Status eins zu eins:

  1. Interessiert — hat positiv geantwortet
  2. Termin angefragt — will ein Gespräch, noch kein Datum
  3. Termin gebucht — steht im Kalender
  4. Termin gehalten — Gespräch hat stattgefunden
  5. Gewonnen / Verloren — Abschluss
  6. Disqualifiziert — passt nicht (Abzweig, jederzeit möglich)

Die Phasen sind pro Workspace anpassbar; die Standardbelegung deckt den Normalfall ab.

Ein Status, zwei Sichten

Verschieben Sie eine Karte, zieht der Status des Leads automatisch mit — und umgekehrt setzt eine erkannte Terminbuchung die Phase des Deals. Board und Lead sagen deshalb immer dasselbe; es gibt keinen zweiten, abweichenden Wahrheitsstand.

Disqualifiziert und Verloren verlangen eine Begründung. Das ist keine Formalie: aus diesen Begründungen entstehen Learnings, die künftige Bewertungen schärfen — welche Firmen also gar nicht erst angesprochen werden sollten. Ein gewonnener Deal wirkt genauso zurück und verschiebt das Wunschkunden-Profil in Richtung dessen, was tatsächlich kauft.

Verhältnis zu den anderen Oberflächen

  • Tabellen sind die Arbeitsfläche vor dem Kontakt: recherchieren, bewerten, anreichern, Text erzeugen, einbuchen.
  • Sequenzen sind der Kontaktplan, den der Lead erlebt.
  • Deals sind das, was nach einer positiven Antwort passiert.

Es gibt keine separate Lead-Liste als Arbeitsfläche und keinen eigenen Pipeline-Bildschirm: die Mengenarbeit passiert in Tabellen, die Einzelfallarbeit am Deal.